Hallo Freeman,
auch wenn Du das vielleicht schon kennst, hier noch einmal eine kurze Erklärung zum "subnet" und dem Sinn dahinter.
Wenn Du Dir die Netzwerkeinstellungen Deines Netzwerkadapters anschaust wirst Du formal erst einmal drei grundsätzliche Dinge finden.
- IP Adresse
- Subnetmask
- Gateway
Die IP Adresse ist die Adresse Deines Adapters, soweit sollte das an sich jedem klar sein.
Interessant wird es dann wenn man sich die Subnetmask anschaut. Je nach dem wie man sie definiert teilt man so seinen Netzwerkbereich ein. Auf die Berechnung der Maskierung, will ich jetzt nicht weiter eingehen,. Dafür gibt es schließlich auch Tools wie
http://www.subnet-calculator.com/Die meißten werden so eine Subnetmask wie 255.255.255.0 kennen. Diese Subnetmask gibt Dir so die Möglichkeit Dich in einem Adressbereich (Netzwerksegment) von max. 255 Netzwerkadressen zu bewegen wobei die letzte Adresse dieses Netzwerk für sogenannte Broadcasts (ich nenne es Urschrei) reserviert ist. Dieser sogenannte Broadcast wird dazu genutzt alle Geräte in Deinem Netzwerksegment anzufragen. z.B. Ein Gerät braucht eine IP Adresse, also intiiert es einen Broadcast "Ich brauche eine IP Adresse" und das Gerät in Deinem Netzwerksegment was diesen Dienst anbietet meldet sich dann und gibt dem Gerät seine Adresse.
Nun kannst Du Dir das ganze "Geschrei" so vorstellen wie in einer Bahnhofskneipe, also man kommt da nicht wirklich zur Ruhe weil eben zu viel Action ist, ergo ein Haufen Informationen ankommen die Du nicht wirklich brauchst. Aber dazu und wie man das vermeiden/begrenzen kann, später mehr.....
Dein kleines Netzwerk muss also nicht zwingend in einem Netzwerksegment von 255 möglichen Adressen stecken. Also wählst Du für Dich ein kleineres Netzwerksegment aus in dem Du die Subnetzwerkmask entsprechend anpasst. In Deinem Fall schlage ich 255.255.255.248 vor. Der Einfachheit setzt Du die Adressen wie folgt:
- Router = 192.168.100.1
- Accesspoint = 192.168.100.2
- Mede8er = 192.168.100.3
- PC = 192.168.100.4Diese IP Adressen setzt Du fest in
ALLEN Geräten inkl. der Subnetmask 255.255.255.248 , Gateway und DNS
wie folgt.
IP Adresse = 192.168.100.x (
x ersetzen durch oben festgelegte letzte Stelle der IP)
Subnetmask = 255.255.255.248 Gateway = 192.168.100.1 1. DNS = 8.8.8.8 (das ist der DNS von Google, ist wohl am stabilsten)
2. DNS = 8.8.4.4 (wird nur abgefragt wenn 1. DNS mal nicht ansprechbar ist)
(Bei dieser Konfiguration gehe ich davon aus das Du in Deinem Netzwerk keinen eigenen DNS Server hast.)
Beim Gateway (Deinem Belkin Router) kannst Du natürlich an der Stelle keinen Gateway, also ihn selbst setzten....... Der Router hat zwar auch einen Gateway, der betrifft aber nicht Dein internes Netzsegment sondern wird in der Regel automatisch via DHCP von Deinem Internet Service Provider gesetzt und die Einstellungen dazu findest Du auch an anderer Stelle in Deinem Router.
Die Adresse des
Deines Gateway in
Deinem Netzwerksegment ist immer die Adresse des Routers der so als Relaystation alle Anfragen an Adressen außerhalb Deines Netzwerksegments in das vorgeschaltete Netz routet (deswegen Router). In Deinem Fall ist das das Netzwerk Deines Internetservice Providers der wiederum aus seinem Netzwerksegment alle Anforderungen in das Netzwerksegment des Internet weiterleitet. Diesen abenteuerlichen Weg von Deinem PC z.B. zu YouTube kann man z.B. mit einer sogenannten Paketverfolgung nachvollziehen. Wenn Du das mal so für Dich nachvollziehst, verstehst Du den ganzen Kram dann etwas besser.
Durch das manuelle setzen der IP Einstellungen definierst Du Deinen Netzwerksegment 6 mögliche Adressen von der 192.168.100.1 bis 192.168.100.6 wobei die letzte nutzbare Adresse in diesem Fall die 192.168.100.5 ist, da die 192.168.100.6 für Broadcast (Urschrei) gebraucht wird.
Wenn jetzt also ein Gerät meinte es müsste mal schauen was in seinem Netztwerk (Segment) los ist, z.B. bei einem UPNP Scan dann scannt es nicht 254 Adressen sondern eben nur 5 Adressen weil es durch die Subnetmask in Verbindung mit der IP weiß welche Netzwerkadressen dazu gehören.
Solltest Du evtl. auf die Idee kommen einem der Geräte eine andere IP Adresse z.B. 192.168.100.7 zu geben wäre das Gerät automatisch isoliert da die anderen Geräte es durch die Segmentierung per Subnetmask nicht erkennen können, weil es sich eben dann nicht im diesem so definierten Netzwerksegment befindet. Würdest Du dem anderen Gerät mit der IP Adresse 192.168.1001.7 aber eben statt der Subnetmask 255.255.255.248 die Subnetmask 255.255.255.0 geben, könnte das Gerät wiederum die anderen Geräte sehen da sich die anderen Geräte dann in seinem Netzwerksegment befinden würden, die anderen Geräte könnten aber eben durch die noch bestehende Maskierung mit der Subnetmask 255.255.255.248 das andere Gerät immer immer noch nicht erkennen da für sie, sich dieses eine Gerät in einem anderen, nicht erreichbaren Netzwerksgement befindet.
Das klingt erst mal verwirrend, wird aber etwas klarer wenn Du das eben mal für Dich versuchst bzw. mal mit dem Subnetcalculator etwas rumspielst.
Das ist so das kleine 1x1 der Netzwerkadressierung/Netzwerkstrukturierung.
Denke immer daran das erreichbare Geräte immer im selben Netzwerksegment sein müssen.
Man kann also durch die Subnetmask Geräte in einem Netzwerk vereinen oder sie so recht einfach isolieren.
Wenn Du z.B. Deine IP Adresse von Deinem Internet Service Provider bekommst, isoliert er Dich mit dieser Methode von seinen anderen Kunden und Du kannst da scannen bis Du blau anläufst, Du findest da intern in Deinem Netzwerksegment das Dir Dein Internet Service Provider zugeteilt hat keinen anderen als Dich selbst.
Bei der Subnetmask gilt 255 als maximale Adresse, ergo definiert jede kleinere Zahl so Dein Netzwerk. Die Grenzen erkennst Du ab besten wenn Du etwas mit dem Subnetcalculator rumspielst.
Die von mir benannten Adressbeispiele für Dein Netz kannst Du für alle angegebenen Adressen gemeinsam, in den vorderen drei Zahlengruppen beliebig verändern (größter Wert hierbei jeweils 254) , nur die letzte Stelle, der Einfachheit halber so lassen wie beschrieben.
Solltest Du später noch ein paar Geräte hinzufügen wollen steht Dir, in der von mir hier vorgegeben Konfiguration, noch eine Adresse, eben die 192.168.100.5 zur Verfügung ODER Du änderst die Subnetmask entsprechend für alle Geräte und vergrößerst so Dein Netzwerksegment z.B. mit Subnetmask 255.255.255.240 auf max. 13 mögliche Netzwerkgeräte.
Wenn Du das soweit verstanden hast, bist Du Deinem Wunsch da schon erheblich näher gerückt.
Achte darauf das Du bei Geräten bei denen Du keinen Bildschirm hast, wie dem Router, Du das Handbuch bzw. die Default Adresse hast. Wenn Du die IP Adresse manuell einsetzt und Dich da vertippst hast Du ruck zuck das Gerät erst einmal so isoliert das Du nur mit irgendwelchen Default Werten u. Umständen auch nur in Verbindung mit dem Rücksetzen des Gerätes darauf zugreifen kannst. (wenn Du da was versemmelt hast, einfach melden)
Ich empfehle Dir mit dem Router zu beginnen, DHCP auf dem Router so lange laufen zu lassen bis Du fertig bist und dann die DHCP Funktion des Routers ganz abzustellen. Das wiederum befreit Dich von weiterem Traffic in Deinem Netzwerk. Mach Dir am besten einen Plan auf Papier, gehe dann strukturiert in der Reihenfolge der IP Adressen vor und mach einen Haken dran wenn Du damit fertig bist. Den Zettel hefte Dir dann gut weg damit Du in einem Jahr noch weißt was Du gemacht hast.
Durch das Abschalten des DHCP am Schluss der Konfiguration Deines Netzwerkes, erhöhst du gleichsam die Sicherheit in Deinem Netz, da selbst wenn ein Spitzbube vielleicht Dein WLAN hackt, er trotz seines evtl. Erfolges beim Hacken dann dumm da steht da er den Adressbereich Deines Netzes nicht kennt und auf Grund der abgeschalteten DHCP Funktionalität NICHT automatisch eine Adresse bekommt, ergo zwar die Sicherheit kompliziert umgangen hat, dann aber zweifelsfrei an so etwas trivialem wie dem unbekannten IP Adressbereich scheitert.
Nun aber zu Deinem UPNP und der Netzwerk ID und dem Kennwort.
Das UPNP und die Abfrage der Sicherheitsinformationen haben mit einander nix zu tun.
UPNP ist ein Netzwerkdienst und die Abfrage beim Zugriff auf ein Netzwerkgerät hat etwas mit Sicherheit zu tun.
UPNP sucht eben nur UPNP fähige Geräte, listet sie auf, legt (wenn konfiguriert) evtl. noch ein paar Portzugriffsregeln, aber das war es dann auch schon. Die Abfrage mit der Du nichts anfangen kannst ist die Sicherheitsabfrage für den Zugriff auf das entsprechende Gerät. In Deinem Fall vermutlich beim Zugriff auf Deinen Windows 7 PC. Da ich einmal unterstelle das da bei Dir der übliche Müll drin steht den die Autokonfiguration von Windows auf Grund von ein paar Abfragen die Du, sagen wir mal "weggeklickt" hat, reingeschrieben hast. Musst Du das jetzt eben gezielt so setzen das Du damit auch etwas anfangen kannst.
Klicke auf:
- Start
- Systemsteuerung
- Heimnetzgruppe
und ändere die "erweiterten Freigabeeinstellungen" so das Du damit schmerzfrei umgehen kannst (z.B. Passwort)
Nach Abschluss dieser Konfiguration sollte Dir dann in jedem Fall die Netzwerk-ID als auch das Passwort klar sein und damit wäre das Problem dann schon kein Problem mehr.
Was Dein "DLAN" betrifft, das Ding nennt sich DLAN 200. Die 200 hat aber nichts mit den MBit Übertragungsrate zu tun. Die "Netto-Übertragungsrate" von DLAN 200 liegt bei 65-90 Mbit/s.
Aber immerhin hast Du nun drei Wege mit denen Du den Mede8er in Dein Netz bringen kannst
- MEDE8ER MED10WF WIFI Adapter (WLAN Stick) mit vermutlich realen 70-80 MBit
- DLAN mit realen 65-90 MBit
- über Bridge mit NetGear Accesspoint mit vermutlich realen 200 MBit.
Was die Leistungsfähigkeit Deines Belkin Routers anbelangt so wäre interessant was der wirklich leisten kann.
http://www.tomsnetworking.de/content/tests/j2008a/test_belkin_f5d8233_f5d8053/index.htmlDu kannst uns ja davon berichten. Wäre interessant wo sich in Deinem Netzwerk da der Flaschenhals abbildet.
Versuch macht klug und finster ist alle Theorie. Ich denke aber das Du wohl schlussendlich mit dem NetGear Accesspoint an dem Mede8er (via LAN) als Gegenstelle (Verbindung) zu Deinem Belkin Router die besten Datenraten erreichen kannst.
Wenn Du noch Fragen hast, einfach noch mal melden.
Gruß
Stefan